Nachklang: Lange Nacht der Museen 2026

Lange Nacht der Museen

Im Rahmen der Langen Nacht der Museen am 29.05.2026 bot der Erinnerungsort Andreasstraße ein vielfältiges Programm zu Diktatur und Widerstand in der DDR. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nahmen an Führungen zur Geschichte der Andreasstraße, erkundeten die Ausstellungen zur Jugend in der DDR und setzten sich mit der deutschen Teilung auseinander.

Ein Höhepunkt waren die Gespräche mit den Zeitzeugen des Vereins Freiheit e.V. Dorit Bause, Harald Ipolt, Gerhard Bause, Gabriele Stötzer und Horst von Quillfeldt berichteten eindrucksvoll von ihren Erfahrungen mit der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt und dem Leben unter der SED-Diktatur.

Großen Anklang fanden zudem die kreativen Mitmach-Angebote, bei denen Stoffbeutel und Textilien mit Motiven der Andreasstraße gestaltet werden konnten.

Die Lange Nacht der Museen zeigte erneut, wie lebendig und generationsübergreifend Erinnerungskultur sein kann. Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden, Zeitzeugen, Organisatoren sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für den gelungenen Abend.